Projekte

Büro für urbane Projekte

Neue Wohnbebauung Freudenberger Weg

Die Charlottenburger Baugenossenschaft eG wurde 1907 in Zeiten großer Wohnnungsknappheit in Berlin mit dem Ziel gegründet, Wohnungen mit „guter Wohnungsqualität zu bezahlbaren Preisen“ zu errichten. Diese Prämisse ist heute so aktuell wie damals. Gerade für die Bezieher von niedrigen und mittleren Einkommen wird es zunehmend schwieriger, adäquaten Wohnraum zu angemessenen Kosten in einer wachsenden Großstadt wie Berlin zu finden.


 


Auf einem genossenschaftseigenen Grundstück in Spandau Falkenhagener Feld möchte die Baugenossenschaft daher eine Ergänzungsbebauung ihrer Siedlungsbestände realisieren. In direkter Nachbarschaft zur Bestandsbebauung aus den 1970er Jahren sollen rund 160 Wohnungen neu entstehen. Wie bei den vorangegangenen Neubauprojekten spielen eine barrierefreie Erschließung sowie gemeinschaftliche Angebote für die Mieter eine besondere Rolle. Dabei sollen die Prinzipien des Baustandards „ready kompakt“ des Bundesbauministerium Anwendung finden, der ein barrierefreies Wohnen im Alter ermöglicht.

 

Um die beste Lösung für den Standort  zu finden, hat die Charlottenburger Baugenossenschaft im Mai 2017 ein Gutachterverfahren für die neue Wohnbebauung ausgelobt. Das Verfahren wurde als konkurrierendes, nicht anonymes Gutachterverfahren mit sechs teilnehmenden Architekturbüros durchgeführt. Das Büro für urbane Projekte war mit der Konfiguration, der Vorbereitung und der Betreuung des Gutachterverfahrens einschließlich der Vorprüfung sowie der Dokumentation der Ergebnisse beauftragt.



  • Ort Berlin
  • Auftraggeber Charlottenburger Baugenossenschaft eG
  • Zeitraum 2017
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